Herzlich willkommen auf der Startseite der Abteilung „Human Factors und Ingenieurpsychologie“ der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.
Die Abteilung Human Factors und Ingenieurpsychologie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz wird von Prof. Dr. Johannes Kraus geleitet. Wir erforschen das Zusammenspiel von Mensch und moderner Technik – beispielsweise künstliche Intelligenz, Robotik oder automatisierte Fahrzeuge – aus psychologischer Perspektive mit einem interdisziplinären Blickwinkel.
Wir wollen mit unserer Forschung einen Beitrag leisten, den Einsatz von Technik in verschiedenen gesellschaftlichen Kontexten besser zu verstehen und verantwortungsvoll zu gestalten. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie technische Systeme so entwickelt werden können, dass sie die Fähigkeiten, Bedürfnisse und Grenzen des Menschen bestmöglich berücksichtigen.
Auf unserer Homepage finden Sie Informationen zu unserem Team, unsere Forschung und Lehre sowie aktuelle Projekte und Neuigkeiten.
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Human Factors und Ingenieurpsychologie gehören zu den Disziplinen der Angewandten Psychologie. Ziel ist es Wissen darüber zu generieren, wie Menschen in der Interaktion mit modernen, intelligenten Technologien Informationen verarbeiten und verstehen, über die Systeme lernen und im Zusammenwirken Entscheidungen treffen. Neben klassischen Themen wie Wahrnehmung und Kognition untersucht die Abteilung aktuelle Fragestellungen zu Vertrauen in KI, Erklärbarkeit technischer Systeme (Explainable AI), Barrierefreiheit sowie den ethischen und gesellschaftlichen Implikationen technologischer Innovationen.
Erfahren Sie hier mehr über unsere Forschung.
Das Forschungsprojekt ZEN-MRI (Ulmer Zentrum zur Erforschung und Evaluation der Mensch-Roboter-Interaktion im öffentlichen Raum) untersucht, wie autonome Serviceroboter sicher, sozial verträglich und barrierefrei in öffentliche Räume integriert werden können. Ziel ist es, ein menschenzentriertes Design zu entwickeln, das Vertrauen, Akzeptanz und Rücksichtnahme im Zusammenspiel von Mensch und Roboter fördert.
Erfahren Sie mehr über das Projekt ZEN-MRI hier oder auf der eigenen Projektwebseite.
FAIR-COM ist ein interdisziplinäres Teilprojekt des von der Carl-Zeiss-Stiftung geförderten Forschungszentrums TOPML (Trading Off Non-Functional Properties of Machine Learing). Es untersucht, wie Fairness in KI-Systemen für Nutzer:innen verständlich und nachvollziehbar kommuniziert werden kann. Dafür analysiert FAIRCOM psychologische und situative Faktoren, die das Fairnessverständnis beeinflussen, und integriert diese Erkenntnisse in erklärbare KI (XAI) und Interface-Design. Ziel ist es, Fairness transparent, intuitiv zugänglich und damit verantwortungsvoll nutzbar zu machen.
Erfahren Sie mehr über das Projekt TOPML hier oder auf der eigenen Projektwebseite.
RoboCons ist ein europäisches, interdisziplinäres Forschungsprojekt, das die Baubranche zukunftsfähig machen soll, indem es fortschrittliche Robotik und digitale Methoden in die Baupraxis integriert. Ziel ist die Entwicklung eines Robot-Human Adaptive Construction Ecosystem (ACE), eines sicheren, ressourceneffizienten und umweltbewussten Ökosystems, in dem Menschen und Roboter in der Baubranche nahtlos zusammenarbeiten können. Einen zentralen Baustein des Projekts stellt die Entwicklung der Digital Construction Platform (DCP), einer digitalen, KI-gestützten Integrationsplattform, die Informationen aus Planung, Bauausführung und Überwachung bündelt und den Austausch zwischen Menschen, Robotern und digitalen Werkzeugen ermöglicht.
Erfahren Sie hier mehr über das Projekt.
Wir bieten in Rahmen der Studiengänge
- Psychologie & Psychotherapie (Bachelor of Science)
- Human Factors (Master of Science)
Lehrveranstaltungen an. Erfahren Sie hier mehr über unsere Lehre.